Aktuelle Projekte

ProjektTitel
2013-001 Anschlußprojekt Hallenheizung
2013-003 Begleitung der Normungstätigkeit des ISO TC 163 / WG4 – Indoor environmental input parameters for design and assessment of energy performance of buildings addressing indoor air quality, thermal environment, lighting and acoustics
2013-004 Entwicklung eines ‘Technical reports’ für die Beschreibung von ‘Use Cases’ im Anwendungsbereich der Haus- und Gebäudeautomation für die Schnittstelle zum ‘Smart Grid’
2013-006 Mandat 480 Raumlufttechnik – Energetische Bewertung der Lüftung im NWG
2013-007
Erarbeitung eines Beiblattes Kellerlüftung zur DIN 1946-6

Die Lüftung von Kellerräumen ist derzeit normativ praktisch nicht erfasst. In DIN 1946-6 wird die Lüftung von Wohngebäuden mit den Hauptaspekten Lüftungskonzept sowie Auslegung und Betrieb von Lüftungssystemen zwar ausführlich behandelt, das Thema Kellerlüftung bleibt aber ausgespart.

Das hat den zuständigen NHRS-Normenausschuss DIN NA 041-02-51 AA veranlasst, die Erstellung eines Beiblattes mit den besonderen Aspekten der Kellerlüftung zu initiieren.
Die bereits aus der Lüftung von Wohnungen bekannte Feuchtethematik muss für Kellerräume wesentlich weiter gefasst werden.
Neben der unter Umständen stark variierenden Nutzung von Kellerräumen (vom Wohnraum  bis zum praktisch ungenutzten Abstellraum mit entsprechend unterschiedlichen Raumtemperaturen) spielt insbesondere das Thema der sommerlichen Lüftung und Feuchteabfuhr eine wichtige Rolle.
Neben der Feuchteproblematik rückt zunehmend auch das Thema Radon vor dem Hintergrund einer in unmittelbarer Zukunft zu erwartenden europäischen Gesetzgebung (BSS-Richtlinie) in den öffentlichen Fokus.

Mit dem neuen Beiblatt sollen lüftungstechnische Lösungsmöglichkeiten sowohl aus dem Blickwinkel der Feuchtethematik als auch der Radonanforderungen sowie evtl. weiterer Schadstoffbelastungen  aufgezeigt und beschrieben werden.
 
2014-009 Beständigkeit metallischer Werkstoffe gegenüber flüssigen biogenen und alternativen Brennstoffen Durch die zunehmende Marktdurchdringung von Heizöl EL Alternativ sind verschiedene Industriezweige gezwungen, die Materialverträglichkeit der verwendeten Werkstoffe gegenüber diesen Brennstoffen nachzuweisen. Verschiedene bisher veröffentlichte Studien zeigen Ergebnisse, die nur teilweise übereinstimmen. Eine systematische Auswertung ist bislang nicht existent. Im Hinblick auf derzeitige Normungsprojekte ist es jedoch dringend erforderlich, Anforderungen an die eingesetzten Materialen zu definieren und normativ festzulegen. Im Rahmen eines CEN-TR soll daher die Anstrengung unternommen werden, den derzeitigen Wissensstand bezüglich der Beständigkeit metallischer Werkstoffe gegenüber flüssigen biogenen und alternativen Brennstoffen mit Hilfe einer Literaturrecherche zu charakterisieren. Aufgelistet werden anwendungsrelevante metallische Materialien und deren mögliche Wechselwirkungen mit alternativen Brenn-, Treib- und Kraftstoffen und deren Blends mit fossilen Produkten hinsichtlich korrosiver bzw. lebensdauerverringernder Einflüsse. Die Projektleitung erfolgt durch Herrn Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Informationen zum OWI...
2008-008 Arbeiten zur Überführung VDI 3805 in eine ISO-Norm/BIM „Die Arbeitsmethode Building Information Modeling (BIM) hält vermehrt Einzug in die Planung, den Bau, den Betrieb sowie den Rückbau von Hoch- und Tiefbauprojekten. BIM hat im Ausland bereits eine hohe Präsenz erlangt und auch in Deutschland wächst das Interesse. Vor diesem Hintergrund hat das BMVBS 2013 den „BIM-Leitfaden für Deutschland“ veröffentlicht. Mit einem Überblick richtet sich der Leitfaden an Bauherren, Planer, Bauunternehmen, das Baugewerbe, Handwerker, Produkthersteller und Softwareunternehmen. Der Leitfaden erläutert die Begrifflichkeiten, gibt einen Überblick über BIM im In- und Ausland und beantwortet Fragen zur Einführung und dem Umgang mit BIM. Als die zentralen Vorteile der BIM-Methode werden die Qualität, Aktualität und Transparenz von Projektinformationen gesehen, die jederzeit auswertbar sind und zu einer höheren Sicherheit hinsichtlich Kosten, Termine und Nachhaltigkeit in der Projektabwicklung führen.
Neben den genannten zentralen Zielen einer transparenten Projektabwicklung, die letztlich zu einer hohen Planungssicherheit führt, wird im BIM-Leitfaden auch der Nutzen für alle Projektbeteiligten herausgestellt, die zu schaffenden Voraussetzungen beschrieben und die dann möglichen und effizienten BIM-Aufwendungen umrissen. Die Anwendung von BIM in einem Projekt erfordert ein angepasstes Informationsmanagement. Das zentrale Dokument dafür ist der BIM-Projektabwicklungsplan der vor Projektbeginn vereinbart wird. Er
gewährleistet ein transparentes Vorgehen im gesamten Projektablauf. Die bedeutsamsten Einflussfaktoren auf den Erfolg der BIM-Methode sind die involvierten Personen mit ihrem Wissensstand und ihrer Motivation, die neuen Prozesse und Anwendungen, die notwendigen Absprachen und Richtlinien und letztendlich auch die angewandte Technologie. Die Koordination über Systemgrenzen hinweg, und die Übergabe an den
Auftraggeber, erfordert ebenfalls qualitativ hochwertige Datenschnittstellen (IFC). BIM bedeutet eine Veränderung in der Projektabwicklung auf den unterschiedlichen Ebenen wie Zusammenarbeitsprozesse, Organisationsstrukturen und eingesetzte Technologien und impliziert einen Wandel hinsichtlich der Projektabwicklung. Mit Arbeitsblättern und Checklisten im Anhang des Leitfadens werden Vorlagen für die Projektabwicklung empfohlen. BIM ist eine Herausforderung für die deutsche Bauwirtschaft, aber auch eine
große Chance, die gewachsenen kleinteiligen Strukturen zu vernetzen und damit langfristig zu optimieren.
Mit der VDI 3805 wird der Produktdatenaustausch für Komponenten und Anlagen der Heiz-, Raumluft- und Sanitärtechnik im rechnergestützten Planungsprozess in Deutschland geregelt. Dazu wird die Erfassung der benötigten Daten vereinheitlicht, um unterschiedlichste Aufgabenstellungen mit dem Zugriff auf eine Produktdatenbank abzudecken. Da die Verwendung elektronischer Produktdaten nicht auf Deutschland begrenzt ist, wurde im Februar 2011 die Erarbeitung der ISO 16757 „Produktdaten für Anlagenmodelle der Technischen Gebäudeausrüstung“ gestartet. Diese Norm wird im Rahmen des ISO TC 59 SC 13 erarbeitet
und soll die VDI 3805 in einen internationalen Standard überführen. Die im ISO TC 59 erarbeiteten Normen zählen zum Bereich „BIM“, so dass die VDI 3805 über die ISO 16757 ein Bestandteil von BIM sein wird bzw. auf nationaler Ebene schon ist. Die Struktur der ISO 16757 ist wie folgt:
Teil 1: Konzepte, Architektur und Modelle
Teil 2: Geometrie
Teil 3: Sprache für Algorithmen
Teil 4: Beziehungen zu buildingSMART Standards (BIM)
Teil 5: Austauschformat
Die Teile 10 und folgende beschreiben dann die Spezifikationen für die einzelnen Produktgruppen wie bei der VDI 3805. Diese Blätter werden zunächst als Technische Spezifikation (TS) auf ISO-Ebene erarbeitet und nach einer Übergangszeit von 3 Jahren als vollwertige ISO-Norm übernommen. Die Definition von Produktmerkmalen in der ISO 16757 erfolgt nach dem Datenmodell aus der ISO 13584 „Industrielle Automatisierungssysteme und Integration - Teilebibliothek“. Als Basis für das Datenaustauschmodell fungiert die ISO 16739 „Industry Foundation Classes (IFC) für den Datenaustausch in der Bauindustrie und im
Anlagenmanagement“. Zur Beschreibung von Merkmaldefinitionen wird als Basis die ISO 12006-3 „Bauwesen - Organisation von Daten zu Bauwerken - Teil 3: Struktur für den objektorientierten Informationsaustausch“ herangezogen. Letztendlich wird zur Beschreibung der Prozessmethodik die ISO 29481 „Virtuelle Gebäudemodelle (BIM) - Informationshandbuch“ als Basis genutzt.
2011-003 Dimsionierung von Trinkwassererwärmungsanlagen

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2013-003 Begleitung der Normungstätigkeit des ISO TC 163 / WG4

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2016-001 Transfer der neuen EN 15316-2 in die Norm ISO 52031

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2016-002 Neugestaltung der ISO 11855-7 sowie der ISO 18566-6 - Überführung der EN 442 in eine ISO Norm

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2017-001 Erarbeitung einer ISO-Norm zur Heiz- und Kühlastberechnung

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2017-004 Chairman CEN/TC 228 Heating Systems an Water based Cooling Systems

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